Aktuelles

Aktuelles

          • Frankreichaustausch: Zwischen Lyon und dem collège in Montceaux

          • 13 Schüler des JGG erleben eine Woche lang den Alltag in ihren französischenFamilien und lernen Lyon und das mittelalterliche Pérouges kennen

            Als sich nach einer angenehmen Zugfahrt mit dem TGV und problemlosem Umstieg inLyon der Regionalzug pünktlich dem Zielbahnhof Belleville-en-Beaujolais näherte,wuchs die Spannung unter den Schülern. Denn sie waren sich bewusst, dass sie nungleich von ihren französischen Gastfamilien in Empfang genommen werden, mitdenen man vorher zwar kommuniziert, die man aber noch nie gesehen hatte. Für dieLehrkräfte, Frau Müller und Herr Ludwig war es auch erst der zweite Austausch mitdem Collège du Val-de-Saône in Montceaux, knapp 50 km nördlich von Lyon.Der erste kurze positive Eindruck, den wir alle am späten Donnerstagabend nach derAnkunft in Belleville und der Heimfahrt mit der Gastfamilie gewonnen hatten, hattesich spätestens am Montagmorgen beim gemeinsamen Treffen in der Schule bestätigt:Es gab keinerlei Probleme in und mit den Familien, alle äußerten sich positiv undzufrieden. Das Wochenende hatten die Schüler nämlich in den Familien verbrachtund konnten somit ihre Gastfamilien besser kennen lernen. Viele Gastfamilien trafensich auch für gemeinsame Aktivitäten. So wurde gleich die Gruppendynamikgefördert.Den Freitag zuvor verbrachten die deutschen und französischen Schüler im Collège.Zunächst sorgten unsere französischen Kolleginnen spielerisch dafür, dass sich alleSchüler besser kennenlernen und beim Namen nennen konnten. Anschließendführten uns die Kolleginnen durch die Schule. Hier konnten die Schüler zum Beispiel„live“ den bisher nur aus den Französischbüchern bekannten „salle de permanence“sehen und kurze Blicke in die entsprechenden Fachräume werfen. Und unsere Schülerstellten weitere Unterschiede zum JGG fest: die Toiletten bleiben während desUnterrichts geschlossen, auf Nachfrage kann der Fachlehrer dem Schüler einenSchlüssel geben; des Weiteren gibt es ein Eingangstor, das nach Schulbeginngeschlossen und ganztätig überwacht wird. Wer zu spät kommt, muss klingeln und dieEltern werden sofort über die Verspätung informiert.Schließlich verfolgten wir auch einige Unterrichtsstunden. Die Meinung unsererSchüler im Anschluss: der Unterricht sei stärker lehrerzentriert, und das Niveau seibesonders in Englisch niedriger als bei uns.Am Montag ging es dann für die deutschen Schüler mit dem Zug nach Lyon. Wirdurchquerten das quartier Les Brotteaux, um schließlich den Parc de la Tête d’Or zubesuchen: ein riesiger botanischer Garten, der aber auch einen Zoo enthält.Anschließend blieb den Schülern noch die Gelegenheit, beim Shoppen in der Stadtihre Französischkenntnisse anzuwenden.
            Zurück am Bahnhof erlebten wir die einzig negative Überraschung hier in Frankreich:der Strom war abgestellt, bis auf weiteres kein Zugverkehr, weil jemand auf dieStrommasten geklettert war. Nach rund 90 min Warten vor dem Bahnhof ging es dannim Sprinttempo zu einem der kurzfristig fahrenden Züge nach Belleville. Quellehistoire!Den Dienstagmorgen verbrachten wir wieder in der Schule. Nach dem Unterrichtaßen alle Schüler und Lehrkräfte in der Mensa. Fast alle Schüler äußerten sich positivüber das reichhaltige Angebot und die Qualität. Am Nachmittag ging es nachPerouges, 40 km von Lyon entfernt, das zu einem der schönsten Dörfer Frankreichsgewählt wurde. Wir fühlten uns, als hätten wir eine Zeitreise ins Mittelalter gemacht:Stadttore, Stadtmauer, Steinhäuser, an denen zum Teil noch Zunftschilder hängen,Kopfsteinpflaster … Durch die Stadtführung erfuhren wir viel Interessantes über daswohl von den Galliern gegründete Dorf und durften unser Wissen anschließend ineinem Quiz anbringen, dessen Lösung die Lehrkräfte pflichtbewusst auf derRückführt im Bus abglichen. Als Belohnung für das Engagement beim Ausfüllen gab esvor dem office de tourisme eine galette.Am Mittwoch ging es gemeinsam mit den französischen Schülern eneut nach Lyon,diesmal mit dem Bus: Wir erkundeten mit einem Guide u.a. die Altstadt, das „VieuxLyon“, und entdeckten hinter ganz normalen Eingangstüren die „traboules“:historische Gänge, die versteckte Innenhöfe und die stimmungsvolle Architektur dermehrgeschossigen Häuser zeigen.Natürlich stand auch der Besuch der Basilique Notre Dame de Fourvière hoch überder Stadt sowie der Kathedrale Saint-Jean auf dem Programm. Dafür stiegen wir gernehunderte von Treppen hinauf, denn auch konditionell waren wir gut drauf! Nach demAbstieg wartete eine Überraschung auf uns: Es gab erneut „galette“ für alle. Davonkann man nie genug kriegen!Und schließlich waren wir alle auch beeindruckt von den großen Plätzen der Stadtund den wunderschönen Häusern im Renaissancestil. Natürlich blieb den Schülernauch heute noch Zeit zum Shoppen, diesmal im centre commercial de la Part Dieu.Donnerstag: Unglaublich, die Woche ist schon rum! Das Fazit fällt positiv aus: AlleSchüler fühlten sich wohl in ihren Gastfamilien und nehmen viele positive Eindrückeund Erlebnisse mit nach Hause. Wir Lehrkräfte waren darüber hinaus sehr erfreut,dass die deutsch-französische Gruppe super funktionierte, man sich auch freiwilligstets mischte, und dass die deutschen Schüler von den französischen Kollegen desCollège Komplimente für ihr vorbildliches Verhalten im Unterricht bekamen. Demkönnen sich Frau Müller und ich nur anschließen: ihr habt euch auch außerhalb desUnterrichts einwandfrei benommen, es hat großen Spaß gemacht mit euch!Jetzt fiebern wir voller Vorfreude dem Gegenbesuch der Franzosen vom 23. – 30. Aprilentgegen.Text: Jörg Ludwig; Bilder: Susanne Müller

          • Erfolgreiche Teilnahme beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Aalen

          • Raphael Jordan und Konrad Kost aus der K2 haben vom 25. bis 27.03.2026 erfolgreich am Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Aalen teilgenommen. In der Sparte Technik erreichten sie einen hervorragenden 3. Platz und behaupteten sich dabei gegen eine anspruchsvolle Konkurrenz aus ganz Baden-Württemberg. Sie traten nicht nur gegen andere Schülerteams, sondern auch gegen Beiträge von Forschungszentren aus dem ganzen Bundesland an. Zuvor hatten sie sich bereits im Regionalwettbewerb mit einem 1. Platz für die Teilnahme am Landeswettbewerb qualifiziert.

            Mit ihrem Projekt „(re)Kart – Adaptive Rekuperation neu gedacht“ überzeugten sie sowohl die Jury als auch die Öffentlichkeit. Im Rahmen ihres Projekts konstruierten sie ein eigenes E-Kart, programmierten dessen Steuerung und entwickelten Sensorsysteme, die beispielsweise Verkehrsprofile, Streckenneigungen und Ampelsignale erkennen. Auf dieser Grundlage wird die Rekuperation intelligent und situationsabhängig angepasst, um die Energierückgewinnung zu optimieren. Besonders positiv wurde diese innovative und praxisnahe Herangehensweise bewertet, die auch bei Vertretern aus der Industrie (beispielsweise von der Firma Bosch) großes Interesse weckte. Das Projekt gilt als vielversprechend und bietet spannende Perspektiven für eine Weiterentwicklung in der Zukunft. Begleitet und unterstützt wurden die Schüler von ihren Projektbetreuenden Kerstin Rastall und Florian Beppler.

            Für ihre herausragende Arbeit wurden sie zusätzlich mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: einem Forschungspraktikum am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im Bereich Materialentwicklung. Das Johanna-Geissmar-Gymnasium war durch Raphael Jordan und Konrad Kost bestens vertreten und kann stolz auf diese Leistung sein.

            Wir gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

      • Anmelden