Im Rahmen der diesjährigen Projekttage wurde im Schulgarten ein neues Gartenhaus errichtet – ein Gemeinschaftsprojekt, das nicht nur praktisches Arbeiten ermöglichte, sondern auch Teamgeist und Engagement in beeindruckender Weise sichtbar machte.
Unter der fachkundigen Anleitung von Philipp Bätz, der mit seinem baulichen Sachverstand maßgeblich zum Gelingen beitrug, arbeiteten elf Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 11 sowie Kerstin Rastall aus dem Schulgartenteam engagiert an Planung und Umsetzung. Bereits im Vorfeld der Projekttage musste viel organisiert und der Boden vorbereitet werden. So kofferten die Kolleginnen und Kollegen der Sportfachschaft das vorgesehene Areal aus, so dass anschließend ein stabiles Fundament angelegt werden konnte. Der Transport des dafür benötigten Betonmischers konnte dank guter Verbindungen über Ella Kehrer reibungslos organisiert werden. Auch für das Errichten des Gartenhauses bekamen wir weitere tatkräftige Unterstützung durch ein Handwerkerteam rund um Wolfgang Seitz, dem Bruder unserer Kollegin Susi Seitz. Ohne seine Expertise wären wir nicht so weit gekommen – mit Sicherheit wäre das Dach vor den zahlreichen Regengüssen nicht wasserdicht geworden. Sein Einsatz – ganz ohne Honorar – hat uns nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr beeindruckt!!
Am Schulfest feierte das Gartenhaus seinen ersten öffentlichen Auftritt. Es steht nun nicht nur als funktionaler Raum im Grünen, sondern auch als sichtbares Zeichen dafür, was durch Zusammenarbeit und Eigeninitiative möglich ist.
Ab dem kommenden Schuljahr soll es als kleines Forschungszentrum dienen: Ausgestattet mit Bestimmungsbüchern, Keschern, Becherlupen, Mikroskopen und weiterer Ausrüstung wird es die Dokumentation der Artenvielfalt ermöglichen sowie neue Impulse für forschendes und projektorientiertes Lernen im Freien bieten – ein Gewinn für unsere Schülerinnen und Schüler und eine Bereicherung für den gesamten Schulgarten.
Ein herzlicher Dank geht an alle Beteiligten – für handwerkliches Können, Organisationstalent und die Freude am gemeinsamen Tun!
Kerstin Rastall
